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Kuala Lumpur: Wir rocken die City in 16 Stunden

Verwöhnt von den Cameron Highlands haben wir wenig Lust auf Kuala Lumpur. Verzichten können wir allerdings auch nicht auf die Hauptstadt… Was tun? Man buche 1 Zimmer, lagert dort das Gepäck, erkundet die Stadt, macht die Nacht durch und fährt weiter nach Melaka mit dem ersten Bus um 6. Der Masterplan steht!

_mg_3970-10.jpg Wir 3 ziehen los um unsere Power-Sightseeingtour zu starten und landen in einem Shopping Center. Dort wird erst einmal geshoppt und die Frise gerichtet, damit wir beim Fotoshooting vor den Twin Towers gut aussehen. Danach wird das Essen hinunter geschlungen um Max Payne nicht im Kino zu verpassen. Die Tour geht zurück zum Hostel-einmal schick machen bidde für die Clubs. Ascin verteilt freudestrahlend seine Accessoires an uns, der Klaas ähnelt nun einem blonden Türken, Ascim einem Samurai und ich…man weiß es nicht…auf jeden Fall prangt an meinem Hals eine prollige Silberkette mit Drachen-Anhänger.

Unser Nachbar, der Herr Sextourist

Da sitzt er der Rudolf mit seinem Wohlstandsbauch und seinen Kringellöckchen auf der Brust, die mit seinem Goldkettchen in Szene gesetzt werden.
Schmunzelnd setzen wir uns nach seiner Aufforderung zu ihm, um mal so ein Malle-Exemplar aus nächster Nähe betrachten zu können. Ach, da funkelt ja auch noch eine fette Rolex an seinem Arm und der Bling-Bling Ohrring darf auch nicht fehlen.

  1. Satz von Rudi.: Hi, ich bin Rudolf!“

  2. Satz von Rudi:“Ich habe 3 Eigentumswohnungen in Frankfurt.“

Wow, wir lauschen seinem Monolog 2 Stunden lang.

Ao Nang: Nana, sie mag so gern Banana

Ich sollte besser die Finger von Rollern lassen. Frueher waere ich beinahe mit so einem Ding in einen Teich geheizt, diesmal bevorzugte ich eine Schlitterfahrt auf dem Asphalt und landete vor einem Beauty Salon. War das etwa ein Wink oder was?!

Die Besitzerin des rosafarbenen Beauty Salons kam mir gleich zur Hilfe und verarztete meine Wunden ganz routiniert. Gleich der zweite Satz war ein Kompliment ueber meine Nase. Sie mag so gern schmale lange Nasen und nicht die kleinen breiten Thai-Nasen.”Beautiful, beautiful!” rief sie immer und freute sich ueber jeden Schmerzensschrei von mir als sie mir den 70prozentigen Alkohol in die Wunden schuettete.
Es stellte sich heraus, dass Nana (sie mag so gern Banana erklaerte sie uns) nicht nur Haare schneiden und Masken auflegen kann, sondern eine Physiotherapeutin war!

Rajasthan: Nackedei-Opa und tote Fische

Wir wollen euch nicht mit Texten bombardieren, deshalb werden wir jede Stadt mit einigen, wenigen Saetzen beschreiben!

Jaipur:
Diese Stadt war fuer uns eher unspaektakulaer. Es gab nicht viele Sehenswuerdigkeiten die es wert waren anzugucken, und so haben wir uns einen, man glaubt es kaum, netten Rikshaw Fahrer ausgesucht der uns den ganzen Tag mit seinem ‘Ferrari’ durch die Stadt gefahren hat. Er selbst nannte sich John Travolta, sah diesem bis auf den Kopf und den Koerper auch sehr aehnlich. Die meiste Zeit waren wir an einem Tempel wo es 2000 Affen gibt. Ok, wir haben nur ca 50 gesehen, aber bei 35 Grad verstecken die sich auch gerne in den Baeumen. Auch toll, wenn man diese fotografieren will, die Einheimischen das sehen und diese dann verscheuchen. Noch komischer das die danach Geld dafuer haben wollen.

Udaipur: Welch ein Segen!

Praise the Lord!
Nach schlechten Ereignissen gibt es doch immer wieder gute!
Wir wollen euch nicht mit Busfahrten langweilen, aber diese war noch besser als die Goa Fahrt! Ich sag nur 30 Stunden in einem fahrenden Dixi-Klo! Eigentlich wollten wir nach Jodhpur fahren, aber der Nachtzug mit 1000 Kakerlaken im Ruecken Richtung Mumbai war nicht so prickelnd, deshalb entschieden wir uns fuer die Weiterfahrt mit den Bus Richtung Udaipur. Wir landeten in einem versifften Bus der uebelst nach Faekalien roch. Dagegen koennte der Hamburger Hauptbahnhof mit seinen Pissoirs die neuste Duftkreation von CK sein. Verfeinert wurde der Duft noch mit Zigarrettenrauch und Erbrochenem. Noch Fragen?