? Irgendwo im Nirgendwo | Weltreiseblog

Irgendwo im Nirgendwo

Irgendwo im Nirgendwo

(Chile/Bolivien) Breeennend heisser Wüstensand…so schön, schön war die Zeit! Wer kennt noch die Werbung die vor langer langer Zeit im Fernsehen lief? Ein Mann schleppt sich halbverdurstet durch die Wüste und sehnt sich nach einem uns wohl bekanntem Getränk. Wir verdursten und schwitzen zwar nicht so doll wie der Herr im Anzug, dafür befinden wir uns in der so scheinbar unendlichen Wüste! 3 unglaublich tolle Touren durften wir miterleben und haben uns wie auf einem anderen Planeten gefühlt. Fern ab von der Zivilisation dafür ganz nah an wunderschönen Naturgegebenheiten wollen wir euch durch neue Artikel und Fotos auf den neuesten Stand bringen.

Nevado Tres Cruces Nationalpark
Tres Cruzes NationalparkDank der super guten Organisation unseres Amerikaners Daniel konnten wir zu einem Schnäppchen-Preis und dann nur zu dritt in einem Jeep durch den “Nevado Tres Cruces Nationalpark” düsen. Zu schnell durfte das Ganze allerdings nicht von Statten gehen, da die Höhe oder auch die sogenannte Höhenkrankheit den Körper ganz schön belasten. “Muy lento” lautet das Motto und wir entdecken im Schneckentempo grüne Lagunen, Skellette von Tieren jeglicher Art aber auch lebendige Tiere,  Salz -Flächen und goldfarbene Berge. Das gut beanspruchte Sitzfleisch wird nun mit einem Highlight zum Abschluss belohnt: Ein Sprung in den Hotpool der von malerischen Bergen umrundet ist. Herrlich!

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El Totio Geysire
Gysirespuckerin TammiDann ging es nach St Pedro de Atacama und wir machten eine Tour zu den ‘El Totio Geysiren’. Da die Geysire um 6 Uhr morgens auf ihrem Tageshoch sind und wir 2 Stunden dort hin brauchen, mussten wir relativ früh aus dem Bett. Und auch wenn es am Tag heiss ist, bedeutet dies nicht, dass es auch nachts so ist und so mussten wir bei -18 Grad unsere wärmsten Klamotten aus dem Backpack kramen. Unser Guide klärte uns über die Naturgewalten auf, aber wir waren zu sehr damit beschäftigt uns durch wildes umherspringen warm zu halten. Überall kamen Dampf und Wasserfontänen aus der Erde und zusammen mit dem Sonnenaufgang und den umliegenden Bergen war es ein wunderschönes Naturschauspiel.

Leider wurden wir noch zu einem der Touri-Dörfer gebracht, welche wenig mit kennenlernen einer anderen Kultur zu tun hatte. Toilette 500 Pesos, Lama fotografieren 500 Pesos (ach ne, grosse Kamera 1000 Pesos) und bloß nichts falsches berühren oder von der Seite angucken. Alles in allem ist es nach einer Geysirpleite in Neuseeland ein lohnenswertes Erlebnis!

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Uyuni Tour
Gross Klaas, klein Tammi4 Tage mit einem Jeep durch Boliviens Wüste. Hört sich nach Abenteuer an. Dachten wir uns auch und so ging es für uns auf einen Trip der sicherlich lange in unseren Köpfen bleibt.
Aus dem chilenischen St Pedro musste erst einmal die Grenze überquert werden, ein kleines Kabuff mit Fahne drauf. Mitten im Nirgendwo. Die Zeit verbringen wir in 4-5 tausend Meter Höhe, was unsere Körper auch schnell zu spüren bekommen. Wenig Sauerstoff, starke Sonnenstrahlung und trockene Luft zeigen unserem Kreislauf wo es lang geht. Da hilft nur 50er Sonnencreme und viel viel Wasser.  Aber wofür das Ganze?

Die Wüste ist atemberaubend und in den unterschiedlichsten Vegetationen. Mit dem Jeep fahren wir an Vulkanen, an Sanddünen und Lagunen in den unterschiedlichsten Farben vorbei. Selbst die Tierwelt ist hier in der trockensten Wüste der Welt noch stark vertreten. Tausende von Flamingos, Alpacas und verschiedene Volgelarten machen es sich hier bequem. Und auch hier können wir uns wieder zwischendurch in einem Hotpool entspannen. Unsere Unterkünfte sind sehr ‘basic’ und es wird auf jeglichen Luxus  verzichtet. Da herrschen auch schnell Minus Grade im Schlafraum und ohne 4 Lagen Alpacadecken wären wir mit unseren Sommerschlafsäcken wahrscheinlich erfroren. Das Essen der Bolivianer mundet aber umso mehr. Zum Ende hin sehen wir noch eines der Highlights der Tour, das Saltflat ‘Salar de Uyuni’. Eine riesige Salzwüste in der wir den Sonnenaufgang miterleben und uns durch eine Kakteeninsel verirren.

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11 Responses to “Irgendwo im Nirgendwo”

  1. Das ist ja der Hammer. Ich bin beeindruckt!
    Besonders die lustigen Bilder mit der großen Klaus und der Mini-Maus find ich schön.

    Weiter so ihr beiden!

    Liebe Grüße von

    Forrest Gump

  2. Ach ja, hier nun noch mal offiziell:

    LOB & ANERKENNUNG! Wenn ihr wieder zu Hause seid bekommt ihr von mir eine Urkunde für die weltbesten Berichte und Bilder :-)

    (..hiermit möchte ich mich außerdem für den Fehler in meinem ersten Kommentar entschuldigen. Es soll natürlich “mit dem großen Klaus” heißen :-)

  3. die wüstenfotos sind richtig geil, auch das spielen mit den perspektiven! :)

    und was war mit den geysieren (richtig?) in NZ los?

  4. hey ihr beiden,

    mal ein dickes kompliment für die fotos. die haben wirklich geo-qualität!!!! so viel postermotive und ihr habs sogar mit euren eigenen augen gesehen…toll!!!
    habt’s weiterhin gut,
    martin
    (mittlerweile vorübergehend nicht mehr im bus wohnend)

  5. Hi ihr Lieben, die Fotos sind wirklich der Hammer!

    Ob man mit der Dampflok noch fahren kann? :-P
    Naja Schraube rechts, Schraube links, dann passts ;-)

    Ja….ihr braucht Jahrzente um das alles zu verarbeiten *lach*

    schön schön!

    Dann weiterhin noch viiiiiel Spass :-)

    Gruß der Hase :-)

  6. @Till
    du warst beim Schreiben eh nur bei deiner Maus ;-)

  7. Jea, vielen Dank.

    @Siem: Wir haben uns 1 Geysir auf der Nordinsel angeguckt und der war sehr klein, wurde mit Seife angewurfen und man sass wie in einem Theater mit 100 anderen leuten und hat geglotzt. Dafür haben wir teuer Geld bezahlt, haben danach aber noch einen Park anguccken können der ganz gut war.

    @Daniel: Das war ein Zugfriedhof. Da werden die ganzen alten Locks abgestellt. Waren jede menge von da. In Deutschland wird überall jegliche Art von Metall geklaut und nach China verkauft und da liegt das einfach so rum.

    @Maddin: Wir verbringen auch derzeit jede menge Nächte in Nachtbussen. Nervig sowas :)

  8. Dank Tills Hinweis auf Eure sagenhafte Internetseite nehmen wir begeistert teil an Eurem – im wahrsten Sinne – unglaublichen Trip. Diese mit so viel Witz und Fantasie gemachten Fotos zeigen eine Welt, die man sich kaum vorstellen kann. In der Hoffnung, dass Ihr immer heil und gesund bleibt, wünschen wir Euch weiterhin spannende Eindrücke und uns solche einmaligen Berichte.
    Herzlichst – Ines & Peter

  9. Was soll man da noch sagen??
    How is that possible… der absolute Wahnsinn!!

  10. hey ihr beiden,

    wir haben uns auf der uyuni-tour den a… abgefroren. ;o)
    hat sich aber auch gelohnt.

    sind inzwischen in iguazu angekommen, hatten doch keine lust auf berge mehr. wie stehts bei euch? noch in argentinien? wie gefaellts euch? hoffen, klaas ist wieder auf dem damm und kann die steaks geniessen.

    gruesse
    p+s

  11. funny fotos haha ;-)

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